Alexandre Dumas
Die Kameliendame



         
         
Alexandre Dumas d. J.

Die Kameliendame



Aufbau Taschenbuchverlag GmbH
ISBN 978-3-7466-6100-5
233 Seiten
8,50 €
         
Der Roman La dame aux camélias von Alexandre Dumas dem Jüngeren erschien in Frankreich im Jahr 1848 und wurde das Vorbild für Verdis Oper La Traviata. Das Buch wurde vielfach verfilmt, z.B. 1936 mit Greta Garbo. Die Filmographie der Werke Alexandre Dumas' in Wikipedia zählt 70 Titel auf, die auf dieses Buch zurückgehen, darunter vor allem Fernsehproduktionen.

Wie kommt es, dass ein Stoff über so lange Zeit hinweg das Interesse breiter Kreise nachhaltig zu wecken vermag, vor allem heute, da doch (Standes-)Ehre und bürgerliche Moral praktisch keine Bedeutung mehr haben? Sicher spielt es eine Rolle, dass Dumas auf einen "wahren" Stoff zurückgegriffen hat und auch, dass das Milieu die sagenhafte Pariser Halbwelt ist (der Begriff demi-monde geht auf Alexandre Dumas zurück).

Die Handlung (gekürzt nach Wikipedia):
Der junge Armand Duval, ein Mann aus den besten Kreisen der Pariser Gesellschaft, lernt die Kurtisane Marguerite Gautier kennen und lieben. Nach anfänglichen Eifersüchteleien und Rückzügen seitens Armands, der sich immer heftiger in sie verliebt und dementsprechend ungehalten auf ihren Lebensstil reagiert, verliebt sich auch Marguerite in ihn und versucht, ihr früheres, liederliches Leben seinetwillen aufzugeben und mit ihm zusammen ein neues Leben zu beginnen.
Als sein Vater, der sehr um seinen Sohn besorgt ist, von der Liaison erfährt, versucht er zunächst energisch, diesen umzustimmen. Als dieser ablehnt, sucht der Vater heimlich Marguerite auf. Als sie ihn, der ihr zunächst entrüstete Vorwürfe macht, von der Echtheit ihrer Liebe zu Armand überzeugt, beschwört er sie, seinen Sohn und dessen Zukunft nicht durch die ehrlose Verbindung zu gefährden. Sie beugt sich, trennt sich von Armand und kehrt um seinetwillen in ihr altes Leben zurück.
Armand erfährt nichts von den Vorgängen und ist tief verletzt. Erst als sie schwer lungenkrank im Sterben liegt, erfährt er die Gründe ihres Handelns.

         
 
         
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