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Kapelle St-Martin-du-FroidAuf zwei Wegen: 1.) über den Col de Bardou 2.) über den Col de Grousset bzw. die Ruinen am Roc de Tauteylle |
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| Gehzeit (Col de Bardou bzw. Col de Grousset) eine Stunde und 30 – 40 Minuten; zusätzlich 20 – 30 Minuten bei Besuch der "versteckten Bergerie auf dem Grat" |
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(Bilder zum Vergrößern anklicken) |
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Die Wanderung hinauf zur Kapelle St-Martin-du-Froid gehört zu den Standardausflügen von Bardou. Der Weg führt auf die über 1000 m hoch gelegene Hochebene, die sich im Norden an die Landschaft anschließt und sich weit in die Cevennen und ins Zentralmassiv erstreckt. Von der Kapelle öffnet sich der Blick weit in den Süden, vom Caroux über die Küstenebene bei Béziers bis hin zu den Gipfeln der Pyrenäen (die allerdings nur an Tagen mit klarer Fernsicht erkennbar sind).
Ich stelle hier zwei unterschiedliche Aufstiegsmöglichkeiten vor:
Weg Nr. 1 ist der "Normalweg" über den Col de Bardou und die Häuser am Berg.
Dieser Weg beginnt bei Bob & Ruth’s, dem Haus, das gegenüber allen anderen Häusern von Bardou liegt (1). |
(1) |
Karte mit markierter Route anzeigen (Weg Nr. 1)
Karte mit markierter Route anzeigen (Weg Nr. 2) |
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(2) |
(3) |
(3a) |
Vor Bob & Ruth's trennen sich die Wege, der linke führt zur Kapelle, rechts aufwärts beginnt der Fußweg nach Mons. Dem linken Weg folgend, überquert man nach etwa fünf Minuten die obere Fahrstraße (2) und erreicht nach weiteren fünf Minuten im Wald den Col de Bardou, 642 m, (3). |
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Am Col de Bardou (3, 3a) verzweigen sich die Wege in mehrere Richtungen: geradeaus gelangt man nach etwa fünf Minuten zum Aussichtspunkt Bau Filliti (4), von dem man einen schönen Blick auf Héric und den Caroux hat. Nach rechts abwärts führt ein Weg durch den Wald nach Héric (seit 2010 neu mit einer gelb-roten Markierung versehen), und von rechts erreicht auf gleicher Höhe den Col ein Pfad, der vom Fußweg nach Mons herüberquert. |
(4) |
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(6) |
Der Weg zur Kapelle zweigt wenige Meter nach dem Wegweiser (3a) auf der Passhöhe des Col de Bardou nach links (von Bardou kommend, aufwärts) ab. Nach etwa 7 Minuten erreicht man das untere der beiden Häuser am Berg, nach weiteren 10 Minuten das obere, das links unterhalb des Wegs liegt (6). Beide Häuser sind ehemalige Bergerien, die von Franz und seinen Freunden in jahrzehntelanger Arbeit wieder bewohnbar gemacht wurden.
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| Der Weg führt weiter durch den Wald, gelangt dann weiter oben in freies Gelände, und nach etwa eineinviertel Stunden (ab Bardou) zweigt man bei zwei kurz aufeinander folgenden, auffälligen, ca. 1 Meter hohen Steinpyramiden (7) nach links oben zur Kapelle ab. |
(7) |
Nach etwa zehn Minuten kommt die Kapelle St-Martin in Sicht (8), die beinahe auf dem höchsten Punkt liegt (1064 m). |
(8) |
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| Im Frühjahr 2015 wurde der gesamte Weg gründlich instand gesetzt, freigeschnitten von Ginster, Dornen und allerlei Gebüsch, auch alle in den Weg ragenden Bäume wurden beschnitten. Eine sehr dankenswerte Arbeit. |
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Weg Nr. 2 wird sehr viel seltener begangen. Dabei ist er keineswegs weiter als der Weg über den Col de Bardou, nur weniger deutlich markiert. Er bietet dafür die Möglichkeit, einige Bergerie-Ruinen zu besuchen, und da sie eine wunderschöne Aussicht bieten, sollte man für deren Genuß reichlich Zeit miteinkalkulieren. Den Weg zu den Ruinen habe ich als getrennte Tour dargestellt, siehe Tour 3
Von den oberen Ruinen geht man weiter in nördlicher Richtung bergauf, immer auf den höchsten Punkt zu. Wenn man direkt zur Kapelle hinauf will, lässt man den Tauteylle links liegen, anderenfalls hält man sich weiter links und steuert den rechten Rand dieses großen Felsens an, siehe Tour 3
Vom Tauteylle ist es noch etwa eine Stunde bis zum Gipfel, von den Ruinen zehn Minuten mehr. Der Weg ist ab den Ruinen und besonders im allerobersten Bereich nicht immer leicht zu finden, doch kann man sich praktisch nicht verlaufen, wenn man sich immer an der kleinen Baumgruppe (Abb. 9) orientiert, die sich auf dem Gipfel nur wenige Meter neben der Kapelle befindet. Schon etwa eine Viertelstunde oberhalb der Ruinen kann man diese charakteristische Baumgruppe erkennen. Verliert man den Weg, kann höchstens ganz oben der Ginster etwas lästig werden.
Oft trifft man auf kleine Steinmarkierungen (10, 11). Zunächst hält man sich eher links des Grats, später, nachdem man mehrere Felsen passiert hat, die etwa auf Gipfelhöhe des Tauteylle liegen (ca. 875 m), führt die Spur in den Hang rechts vom Grat. Die kleine Baumgruppe nahe dem Gipfel bleibt dabei immer sichtbar. Zum Schluss führen die Spuren unter ihr vorbei, weiter nach rechts, dann ist es Zeit, nach links oben, dem Gipfel zu, abzubiegen. Hier macht u.U. der Ginster etwas Mühe, aber bis zur Kapelle sind es jetzt nur noch wenige Minuten (12). |
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 (9) |
 (10) |
 (11) |
 (12) |
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| Gipfelblicke |
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Im Abstieg ist dieser 2. Weg stellenweise etwas schwer zu finden, darum empfehle ich als Abstieg immer den "Normalweg" (s.o.). Ihn findet man von oben, indem man abwärtsgehend die Baumgruppe rechts liegen lässt und dem Pfad, der gleich darauf auftaucht, nach links folgt bis zu den oben erwähnten Steinpyramiden ( Abb. 7), und dort dann nach rechts (unten) abbiegt. |
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